MBBadAibling

Nachdem die Regionalliga-Basketballer des TSV Tröster Breitengüßbach am Samstag in der Liga eine völlig unnötige 73:89-Pleite in Bad-Aibling kassierten, gewannen sie einen Tag später im Bayernpokal mit 64:46 bei der BG Litzendorf. 

 

Ohne Alex Engel und kurzfristig auch ohne Erik Land musste Headcoach Johannes Laub, der von Abteilungsleiter Florian Dörr als Co-Trainer unterstützt wurde, in Bad Aibling auskommen. Deswegen schickte er zu Beginn des Spiels Hubatschek, Schröder, Jörg Dippold, Nieslon und Klaus aufs Parkett. Die Oberfranken waren von Beginn an hellwach, führten nach zwei Ballgewinnen und einfachen Korblegern von Jörg Dippold, Klaus und Hubaschek nach 43 Sekunden mit 6:0 und zwangen Aiblings Coach Guggenhuber bereits früh zu einer Auszeit. Nach dieser konnten die Güßbacher den Vorsprung durch Zähler von Wagner, Nieslon und Dirk Dippold bis auf 20:9 ausbauen. Die Hausherren konnten den Vorsprung bis zum Viertelende durch Punkte von Mirceta, Bradaric und Mario Hack Vazquez etwas verkürzen, 26:17.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes verletzte sich auf Güßbacher Seite Dirk Dippold, der nach einem Zusammenprall mit Westphal nicht mehr weiterspielen konnte. Dies war für die eh schon verletzungsgeplagten TSV-ler natürlich keine gute Nachricht. Trotzdem bewahrten sie kühlen Kopf und agierten weiterhin souverän. Zwar kam Bad Aibling kurzzeitig bis auf zwei Zähler heran, doch Schröder und Reichmann von der Dreierlinie sowie Jörg Dippold und Wagner am Brett gaben die richtige Antwort, sodass die Tröster-Truppe zur Halbzeit mit 41:33 führte.

Der Wendepunkt im Spiel war der Start ins dritte Viertel, als Breitengüßbach nahezu fünf Minuten keinen Punkt erzielen konnte. Dafür trafen die Fireballs nahezu jeden Wurf. Egal ob unter dem Korb, schwierige Würfe aus der Nahdistanz oder Dreier aus 9 Metern mit Ablauf der Shotclock. Alles fand den Weg in den Korb des TSV Tröster, sodass es nach 27 Minuten 48:48 stand. Die Gastgeber drehten nun weiter auf und gingen durch Bradaric und Mario Hack-Vazquez zum Ende der dritten zehn Minuten mit 50:59 in Führung.

Diese Führung ließen sie sich im Schlussviertel nicht mehr nehmen. Jeder Versuch der Gelbschwarzen nochmals näher heranzukommen, wurde durch einen Dreier oder einem Nahdistanzwurf gekontert. Bad Aibling traf in der zweiten Halbzeit 13 von 21 Dreier, worauf die Gäste keine Antwort hatten. Schlussendlich unterlag der TSV Tröster Breitengüßbach mit 73:89 und muss sich nun vorerst mit einem Mittelfeldplatz begnügen.

Scouting zum Spiel in Bad Aibling: Breitengüßbach: J. Dippold (19/1 Dreier), Wagner (16), Schröder (9/2), Reichmann (8/1), Klaus (6), Nieslon (6), Hubatschek (4), Fuchs (3), D. Dippold (2), Pflaum

Einen Tag später ging es im Bayernpokal nach Strullendorf, wo man auf die BG Litzendorf aus der 2. Regionalliga traf. Hier standen Headcoach Johannes Laub mit Brütting und Will zwei Guard-Spieler zur Verfügung, die in Bad Aibling nicht mit dabei waren. Dafür musste er auf Engel, Land und Dirk Dippold verzichten.

Den besseren Start ins Pokalspiel erwischte Breitengüßbach, die nach dem ersten Viertel durch Punkte von Nieslon, Klaus, Will, Reichmann, Wagner und Jörg Dippold mit 22:12 in Führung lagen. Diesen Vorsprung baute die Tröster-Truppe im zweiten Spielabschnitt dank einer engagierten Leistung in der Verteidigung und durch Punkte von Fuchs, Will, Wagner und Klaus bis zur Halbzeit auf 35:19 aus.

In der zweiten Halbzeit wechselte Güßbach ordentlich durch, sodass diese ausgeglichener war. Nach einem 51:30 nach 30 Spielminuten siegten der TSV Tröster Breitengüßbach verdient mit 64:46 und zog in die nächste Runde des Bayernpokals ein. Der Gegner steht noch nicht fest.